In Deutschland dürfen Physiotherapeuten Patienten erst behandeln, wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt. Das heißt, dass der Patient vor der ersten therapeutischen Behandlung immer einen Arzt aufgesucht haben muss, um eine Diagnose gestellt zu bekommen. Die ärztliche Verordnung ist dann quasi die Arbeitsanweisung für den Physiotherapeuten. Die Qualifikation von Frank Schuklies zum Heilpraktiker für Physiotherapie erlaubt ihm, nach eingehender Befundung, Diagnosen zu stellen und sämtliche Heilmittel der Physiotherapie selbst zu verordnen. Die Heilpraktikerleistungen werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen, sondern müssen privat bezahlt werden. Es besteht aber die Möglichkeit der Kostenübernahme durch private Krankenversicherungen und privat abgeschlossene Zusatzversicherungen. Ob und in welchem Umfang Heilpraktikerleistungen dort übernommen werden ist vom Patienten bei seiner Kasse oder Versicherung individuell zu prüfen.